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Bei der Aufarbeitung der Geschichte unserer Heldenburg können wir mit besonderen Stolz darauf hinweisen, das unser weißes Ross im Niedersächsischen Wappen im Jahre 1361 von Herzog Albrecht, der auf der Heldenburg residierte, als Wappensymbol zum ersten Mal verwendet wurde. Man kann annehmen, dass der Herzog damit einen stolzen Bezug auf den Sachsenherzog Widukind herstellen wollte.
Dieses „Niedersachsenross“ hat nun die über 600 Jahre Heimatgeschichte erlebt und natürlich auch Veränderungen erfahren: als krönendes Zeichen in der Helmzier, als Prägezeichen auf den Geldstücken, als Wappentier in den Hoheitssymbolen.
Die Bedeutung wurde immer umfassender, als Sachsenross in der Widukindsage, als Helmzier bei den Grubenhagener Herzögen, dann als Wappentier der Braunschweiger Herzöge, der Welfen, der Hannoverschen Könige, bis es ganz selbstverständlich für das ganze Land Niedersachsen Gültigkeit errang.

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Wir erhalten die Heldenburg und machen ihre Geschichte erlebbar.

Die Burgruine Salzderhelden bei Einbeck – einst Residenz der Herzöge von Grubenhagen – bewahren, erforschen und mit Leben füllen.

Freilichtbühne 1951–1960

Weltbekannte Stücke, aufgeführt in den Mauern der Heldenburg:

  • 1951Weiberlist rettet die Heldenburg
  • 1952Die Nibelungen, Teil 1Friedrich Hebbel
  • 1953Kriemhilds RacheFriedrich Hebbel
  • 1954Der Prinz von HomburgHeinrich von Kleist
  • 1955Wilhelm TellFriedrich Schiller
  • 1956Wallensteins LagerFriedrich Schiller
  • 1957Agnes BernauerFriedrich Hebbel
  • 1958Die RäuberFriedrich Schiller
  • 1959Götz von BerlichingenJ. W. von Goethe
  • 1960Viel Lärm um nichtsWilliam Shakespeare

So finden Sie die Heldenburg

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Castrum Solth · 1302